Gedenkstättenbesuch in Dachau

 

 

Wir, die Klassen 9b und 9c, besuchten die Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau – eine Erkundung, die uns nachdenklich machte.

 

„Es ist unfassbar, wie die Nationalsozialisten mit den Menschen umgingen!“ So ging es uns durch den Kopf. Wir haben im Geschichtsunterricht viel über den Nationalsozialismus erfahren, doch hier in dieser Gedenkstätte wird einem erst wirklich klar, wie sehr die Häftlinge leiden mussten.


Schon gleich nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 entstand das Konzentrationslager Dachau. Es wurde zum Musterlager für die vielen Konzentrationslager, die in Deutschland und den besetzten Gebieten entstanden. Zuerst machte man hier politische Gegner mundtot. Danach kamen verschiedenste Gefangene, auf die sich der Hass der Nazis richtete.


„Arbeit macht frei“ steht noch heute als Inschrift im Lagertor. Das war auch nur eine der vielen Lügen der Nationalsozialisten. Die Menschen im KZ waren der SS und ihrem mörderischen Plan schutzlos ausgeliefert. Laufend wurden Leben vernichtet: durch schwerste Zwangsarbeit, durch Hunger, durch Massenerschießungen oder auch durch todbringende Experimente von SS-Ärzten. Erst bei Kriegsende 1945 wurden die überlebenden Häftlinge von der amerikanischen Armee befreit.

Wir fanden es gut, dass in der Ausstellung viele Einzelschicksale dargestellt wurden. Und wir alle waren uns einig: „So etwas darf nie wieder geschehen!“