Hinweise bei Legasthenie

 

Bei Schülern mit gutachterlich festgestellter Lese- und Rechtschreibstörung, die von der Bewertung der Rechtschreibleistung freigestellt sind, entfällt der gesamte rechtschriftliche Prüfungsteil im Fach Deutsch.

Wenn infolge einer ärztlich festgestellten Lese- und Rechtschreibstörung ein Nachteilsausgleich definiert ist und dieser Ausgleich während des Schuljahres gewährt wurde, ist dies auch bei den Prüfungen zum Erwerb des qualifizierenden Hauptschulabschlusses in gleicher Weise zu berücksichtigen (z.B. Zeitzuschlag) und im Zeugnis zu vermerken.

Im Falle einer Lese-Rechtschreibschwäche obliegt die Gewährung eines Nachteilsausgleichs dem Ermessen der Schule. Wird jedoch im Jahresverlauf ein Nachteilsausgleich gewährt, so ist dies auch bei der besonderen Leistungsfeststellung zu berücksichtigen.