Elternabend zur Berufswahl an der FHM

Am Dienstag, den 8. Oktober, konnte Rektor H.-J. Reuter ca. 80 Eltern und einige Schüler überwiegend aus den 8. Klassen in der Aula zu einem Informationsabend zum Thema Berufsorientierung und Berufswahl begrüßen.

 

Im ersten Teil des Abends beschrieben Sozialpädagogin Katharina Königbauer und Lehrer Georg Leidel um was es sich bei der Berufsorientierung handelt und was im Laufe dieses Prozesses alles auf die Jungendlichen zukommt. Neben den persönlichen Voraussetzungen jedes einzelnen Schülers (wie Interessen, Fähigkeiten und Kenntnisse) müssen auch die beruflichen Anforderungen (hier: körperliche, geistige und soziale) abgewägt werden, bis es zu einer Berufswahl kommen kann. Die Schule bietet hierbei den Schülern ab der 7. Jahrgangsstufe eine Vielzahl an Möglichkeiten, damit jeder Einzelne den für sich passenden Beruf ergreifen kann.

Das folgende Schaubild zeigt die einzelnen Bausteine auf diesem Prozess.

In der 7. Klasse spielt also das Orientieren eine große Rolle, während im Laufe der 8. Jahrgangsstufe schön langsam eine Entscheidung getroffen werden sollte, damit man sich auch rechtzeitig für seinen Wunschberuf bewerben kann.

 

Da die Schule aber alleine nicht in der Lage ist, alle Teilbereiche der Berufsorientierung abzudecken, waren am diesem Abend auch externe Fachkräfte eingeladen, die sich und ihre Arbeit ebenfalls vorstellten.

Herr Michael Niedermaier ist seit vielen Jahren für die Schule der Ansprechpartner an der Agentur für Arbeit in Rosenheim und hält immer wieder Sprechstunden an der Schule ab. Die Schüler lernen ihn zum ersten Mal in der 7. Klasse kennen, wenn sie das BIZ besuchen. Niedermaier berichtete aus seiner täglichen Arbeit und schilderte einige Situationen, wie Schüler, deren Wunschberuf aus verschiedenen Gründen nicht möglich war, im Rahmen eines Gesprächs vielleicht doch noch einen artverwandten Beruf nahegebracht werden konnte. Er stellte auch verschiedene Hilfsmittel, die im Internet zu finden sind, kurz vor.

Frau Kerstin Stock ist Projektleiterin bei der „Jungen Arbeit Rosenheim“, einer Einrichtung der berufsbezogenen Jugendhilfe. Sie stellte zusammen mit Dr. Horst Jena das „Patenprojekt“ vor, bei dem sich ehrenamtliche Paten um Jugendliche, die besondere Hilfen benötigen um eine Arbeit oder Ausbildung zu finden, kümmern. Das Patenprojekt bietet zusätzlich zu Elternhaus und Schule eine Identifikationsmöglichkeiten und möchte Schülern Mut machen, sich trotz schwieriger Zeiten auf dem Ausbildungsmarkt aktiv eine berufliche Perspektive zu erarbeiten.

Eine längere Fragerunde beendete dann diesen Abend.